Einer unserer ersten professionellen Publikationen trug im Jahre 2006 den Titel ‚Opfer Jugendamt‘. Die Redaktion von recht-obsolet.de ist der Ansicht: Das muss auch mal wieder erwähnt werden.

Opfer Jugendamt – warum das?

Wer sich für einen sozialen Beruf entscheidet, steigt in sein Studium ein, um Gutes zu bewirken. Zumindest unterstellen wir dies. Der Wunsch, benachteiligten, misshandelten, missbrauchten oder verwaisten Kindern bei einer positiven Lebensgestaltung zu helfen, ist ein löbliches Motiv, seinen Berufswunsch im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) zu verwirklichen.

Doch irgendwo auf dem Weg zwischen Abitur und Einstellung beim Jugendamt scheint etwas aus dem Ruder zu laufen. Womöglich im Studium, wenn den Studenten in Vorlesungen anhand von Bildern, aufgenommen in der Gerichtsmedizin, die sich einbrennenden und gerichtsverwertbaren Fotos misshandelter Kinder gezeigt wird. Dies ist zweifelsfrei notwendig, um künftige Mitarbeiter vom ASD dahingehend auszubilden, Kindesmisshandlungen zu erkennen. Aber lehrt man an der Universität  die jungen Studenten auch, adäquat über die Folgen missbräuchlicher Inobhutnahmen nachzudenken?

Zugegeben, wer einmal die fotografischen Aufnahmen relevanter Prellmarken und anderer sichtbarer Spuren von Kindesmisshandlung gesehen oder die Folgen von Missbrauch erlebt hat, mag möglicherweise geneigt sein, lieber 1.000 mal zu früh, als einmal zu spät zu handeln.

Aber wie lässt es sich mit dem eigenen Bewusstsein vereinbaren, 1.000 Kinderseelen und 2.000 Elternleben auf dem Gewissen zu haben!? Und was ist mit den Sachbearbeitern und Leitern vom Jugendamt, die kein Gewissen haben und gezielt Kinder in Obhut nehmen, um Kinderheime gegen Geld zu füllen?

Beide, sowohl die vorschnell handelnden sowie die abgebrühten Mitarbeiter des Jugendamts machen ihre aufrichtigen Kollegen im Kollektiv zum Opfer Jugendamt. Denn jene, die wirklich nach Gesetz und Notwendigkeit handeln, wirklich gute Arbeit leisten, werden auf die gleiche Stufe gestellt, wie ihre kriminellen Kollegen.

Bundesweit die gleichen kriminellen Machenschaften

Das Team der Redaktion recht-obsolet erhält seit fast 20 Jahren Hilferufe verzweifelter Familien aus dem gesamten Bundesgebiet. Die Schilderungen gleichen sich. Unabhängig davon, ab Jugendämter in Großstädten oder in ländlichen Provinzen. Von West nach Ost, von Norden nach Süden berichten und beweisen Angehörige die gleichen kriminellen Machenschaften.

Es zeichnet sich ein System ab. Solange Eltern und Großeltern sich nicht auf erfolgreiche Weise wehren, werden sie

  • eingelullt
  • genötigt
  • erpresst

und mit diversen Hinhaltetaktiken in die Knie gezwungen und vom ASD drangsaliert. Wenn die Rückführung des Kindes unvermeidlich, gibt es einen Wechsel des zuständigen Sachbearbeiters, der plötzlich nach Recht und Gesetz handelt und die Rückführung des Kindes in die Familie professionell ausgestaltet.

Es drängt sich der Verdacht auf, dass im Jugendamt zwei Gruppierungen arbeiten: Kinderklautrupp und Rückführungstrupp. Genügend dokumentierte Fälle erhärten diesen Verdacht.

Opfer Jugendamt: Jugendamtsmitarbeiter leben in Angst

Es ist viele Jahre her, als zwei Mitarbeiter des Jugendamts öffentlich und an Eides statt erklärten, dass sie nach eigener Familiengründung aus Angst vor den Kollegen in ein anderes Bundesland umgezogen sind. Wer aussteigt und sich weigert, sich weiter an den kriminellen Machenschaften der Kollegen zu beteiligen, fürchtet die eigene Zunft. Es sind die Guten, die ihren Job niederlegen und sich vom ehemaligen Arbeitgeber abwenden. Zurück bleiben die Täter, die weiter unverhohlen Familien zerstören und sich durch Erzeugen von Leid an Kindern und Eltern bereichern.