Fritz-Reuter-Schule Demmin – öffentlicher Brief

Die Vorfälle an einer Demminer Schule (Mecklenburg-Vorpommern) reißen nicht ab. In der Vergangenheit hatten wir bereits mehrfach darüber berichtet:

Am 20.06.2019 gerät die Demminer Schule erneut in die Schlagzeilen: Nordkurier: Gewaltproblem an Demminer Schule?

Schulleiter will sich zum Vorfall nicht äußern, Schulamt kann nicht bestätigen, „dass wir hier ein Konflikt- oder Problemfeld haben.“ Erneut werden Eltern als Lügner dargestellt.

25.02.2019 Demmin – Beschwerde über die Fritz-Reuter-Schule Demmin – öffentlicher Brief einer Mutter an das Schulamt Neubrandenburg sowie zuständige Ministerien – die Antwort des Ministeriums folgt in Kürze.

Herr Schumacher,

wie gestern telefonisch mit Ihnen besprochen, reiche ich hiermit erneut Beschwerde über die Fritz-Reuter-Schule in Demmin auch in Schriftform bei Ihnen ein. Ich behalte mir vor, dieses Schreiben als offenen Brief an Sie in Ihrer Funktion als stellvertretender Schulamtsleiter des Schulamtes Neubrandenburg zu adressieren.

Bevor ich auf die aktuellen Ereignisse eingehe, bringe ich nochmals die Entwicklung von Einschulung bis zur Situation im Frühling des letzten Jahres in Erinnerung. Bis zur Einschulung auf die Fritz-Reuter-Schule in Demmin gab es keinerlei Probleme mit meinen Kindern. Beide verfügten über sehr gute Sozialkompetenzen und beide nahmen mich als Erziehungsperson uneingeschränkt wahr.

Seit der Einschulung in die Demminer Fritz-Reuter-Schule hat sich das Wesen meiner Tochter verändert, weil sie innerhalb der Schule mit den “falschen Leuten” verkehrt. Das, was man schlechten Umgang nennt. Die Namen sind bekannt:

  • A. K.
  • T. K.
  • T. W.
  • L. H.
  • L. F. (?)
  • J. L.
  • E. W.

und inzwischen auch F. Sch. oder Sch. (aus Dargun).

Im Januar 2018 schwänzte meine Tochter gemeinsam mit T. W. (inzwischen nicht mehr Schüler an der Fritz-Reuter-Schule) den Unterricht. Dies war das erste und bisher einzige Mal. Bis dahin war meine Tochter stets stolz darauf, die einzige Schülerin gewesen zu sein, die z. B. in der 5. Klasse keinen einzigen Fehltag hatte.

Zuvor hetzten die Schüler

  • A. K.
  • T. K.
  • T. W.
  • L. H.
  • E. W.

meine Tochter derart gegen mich und ihren Bruder auf, sodass sich meine Tochter zunehmend von uns distanzierte. Im Januar des Jahres geriet ich an eine WhatsApp Nachricht, in der das Mädchen E. W. sich mit meiner Tochter zum Klauen verabredete. Die jüngere Schwester von L. H., H. H., war ebenfalls involviert.

Aufgrund dieser Sprachnachricht hatte ich ab Januar 2018 zahlreiche Gespräche mit Jugendamt, Jugendgerichtshilfe und auch mit der Demminer Polizei geführt. Die Sprachaufnahme liegt den Behörden vor.

In den Kontakten mit den Behörden ging es auch um die anderen, oben genannten Schüler. Von allen Seiten wurde bestätigt, dass es sich um bekannte Problemschüler handele. Es kam zu einer Inobhutnahme, die auch aus Sicht des Jugendamts insbesondere dazu dienen sollte, meine Tochter für einige Zeit aus diesem schlechten Umfeld herauszuholen. Sie sollte Abstand zu diesen Schülern gewinnen.

Obwohl in Abstimmung mit dem Jugendamt meine Tochter während der Zeit der Inobhutnahme die Fritz-Reuter-Schule nicht besuchen sollte, hat das Kinderheim in sie dennoch zur Schule nach Demmin geschickt. Mit der Schule in Tützpatz war bereits ein Anmeldegespräch vereinbart! Zwischenzeitlich hatte ich meine Tochter bereits in der Fritz-Reuter-Schule abgemeldet – telefonisch und schriftlich. Folglich besuchte sie dann die Schule in Tützpatz.

Die Inobhutnahme wurde schnell beendet, da keinerlei häusliche Gründe für eine Inobhutnahme vorlagen, sondern meine Tochter nachweislich massiv gegen mich aufgehetzt wurde. Sie bestätigte in mehreren Gesprächen mit dem Jugendamt, dass wir eine gute Bindung haben und bisher alles super in der Familie geklappt hat. Meine Tochter wollte nach Hause. Sie kam nach Hause.

Anschließend gab es zur Wiederaufnahme in der Fritz-Reuter-Schule ein Gespräch gemeinsam mit meinen beiden Kindern, mir und mit Direktor Eichhorst und Klassenlehrerin H.. Beide waren nicht willens, die von mir angesprochenen Probleme, die in der Schule herrschen, anzuhören. Zig mal wurde ich von beiden als Lügnerin dargestellt.

Hier nur einige Beispiele:

  • Lehrerin H. stritt ab, dass ich sie mehrfach telefonisch kontaktiert hatte, obwohl die Gespräche nachweislich (!) geführt wurden.
  • Direktor Eichhorst stellte im Gespräch in Frage, ob ich meine Tochter in Tützpatz angemeldet hatte und ob sie überhaupt dort zur Schule gegangen sei.
  • Direktor Eichhorst unterstellte mir, es “mit der Schulpflicht nicht so genau” zu nehmen.
  • Direktor Eichhorst “bezweifelte”, dass die Anstiftung zum Klauen von dem andern Mädchen ausging. Er unterstellte, dass ich entweder gelogen habe, oder aber, dass meine Tochter die Anstifterin sei. Der Wahrheitsgehalt dieser Begebenheit kann auch vom Schuldirektor Eichhorst nicht wegdiskutiert werden. Die Sprachnachricht ist existent ist und liegt u. a. der Kripo sowie dem Jugendamt vor.
  • Ebenfalls wurde unterstellt, ich hätte die Fritz-Reuter-Schule nicht über die Inobhutnahme in Kenntnis gesetzt und meine Tochter dort auch nicht abgemeldet.

E-Mail und Telefonverlauf liegen mir vor, aus denen sowohl Abmeldung, wie auch der Schulbesuch in Tützpatz klar hervorgehen. Sie hatten sich ja auch selbst bezüglich des Schulbesuchs in Tützpatz informiert und diesen in Ihrem Schreiben vom 7. Mai 2018 bestätigt.

Die Klassenlehrerin H. hat mich im Beisein meiner Kinder angeschrieen, beleidigt, wahrheitswidrig der Lügen bezichtigt, mir den Mund verboten und darüber hinaus mir jedes Wort im Mund herum gedreht.

Ein Beispiel:

Ich sprach Frau H. darauf an, dass es pädagogisch nicht richtig sei, ständig meine Tochter mit meinem Sohn zu vergleichen und dass es auch nicht richtig sei, in Gegenwart meiner Kinder mich derart zu behandeln und zu lügen. Daraus machte Frau H., ich habe ihr “Unfähigkeit” vorgeworfen. Dabei habe ich dieses Wort zu keiner Zeit in den Mund genommen! Gehört nicht richtig Zuhören zum pädagogischen Konzept? Ist ein Lehrer sakrosankt? Weil man von Eltern nicht auf berechtigte Kritik angesprochen werden darf? Und darf er, weil er sich angegriffen fühlt, einem derart das Wort im Mund rumdrehen? Gerne können Sie meinen Sohn fragen, wie oft ich zuhause Frau H. – trotz unserer Differenzen – als Lehrerin in ihrer fachlichen Kompetenz lobe und ihr auch in sehr vielen Ansichten beipflichte!

Bei diesem unsäglichen Gespräch waren meine Kinder zugegen. Mit diesem unpädagogischen Verhalten hat der Direktor, ebenso wie die Klassenlehrerin, meine Autorität als Erziehungsperson in Gänze untergraben, was ich Ihnen bereits in unserem ersten Telefonat und im persönlichen Gespräch im Schulamt näher geschildert habe.

Aufgrund des Gesprächsverlaufs in der Schule bat ich ausdrücklich darum, zeitnah ein Gespräch anzuberaumen, bei dem das Jugendamt und Sie, Herr Schumacher, dabei sind. Mit Ihrem Schreiben vom 7. Mai 2018 teilten Sie mir mit, dass es kein Gespräch geben wird.

Diese Entscheidung ist weder mir, noch dem Jugendamt zuzuschreiben. Denn Frau St. (Jugendamt) und ich waren uns dahingehend einig, dass dieses Gespräch zum Wohl meiner Tochter wichtig ist.

Zudem wäre es zum damaligen Zeitpunkt ein absolut wichtiges Signal für meine Tochter gewesen, dass Direktor Eichhorst und Klassenlehrerin H. sich wegen ihrem Verhalten bei mir entschuldigen und um durch respektvolles Verhalten ihrer Vorbildfunktion gerecht zu werden.

Im Gespräch in der Schule bat ich Klassenlehrerin H. unter anderem darum, es zu unterlassen, meinen Sohn auf Probleme mit meiner Tochter anzusprechen. Wenigstens in diesem Punkt räumte die Klassenlehrerin ein, dass dies nicht richtig von ihr gewesen sei und sie dies künftig nicht mehr tun würde. Doch geändert hat die Klassenlehrerin dies nicht.

Mein Sohn wird nach wie vor durch die Klassenlehrerin weiter instrumentalisiert, indem Frau H. ihn als Ansprechpartner auswählt. Mein 16-jähriger Sohn ist nicht erziehungsberechtigt und nicht für seine Schwester verantwortlich. Erzählt er mir, worüber Frau H. ihn im Bezug auf meine Tochter angesprochen hat, steht er seiner Schwester gegenüber als “Verräter” dar, was zu einer Kluft zwischen dem ehemals guten Verhältnis unter Geschwistern geführt hat.

Bei anderen Lehrerinnen ist dies ebenfalls so. WARUM? Sind die Lehrer an der Fritz-Reuter-Schule nicht in der Lage, auf die Erziehungsberechtigten zuzugehen, wenn etwas anliegt?

Ebenfalls habe ich die Klassenlehrerin H. darum gebeten, die ständigen Vergleiche zwischen meinem Sohn und meiner Tochter zu unterlassen. Meine Tochter ist ein eigenständiger Mensch. KEIN Kind sollte sich ständig “schlecht” im Vergleich mit anderen Kindern, erst recht nicht mit dem Bruder, bewertet fühlen!! Auch hierzu wollte Klassenlehrerin H. ihr Verhalten ändern, was ebenso nicht geschah.

Heute rief mich die Lehrerin Z. an. Das Gespräch wurde meinerseits in Zeugenbeisein geführt! Es ging darum, dass die Lehrerin heute meine Tochter aus dem Unterricht geschickt hat, weil sie den Unterricht störte. Gleich zu Beginn des Telefonats teilte Frau Z. mit, dass meine Tochter ihr “bereits gesagt” habe, dass mir das “egal” sei und dass sie sowieso machen könne, was sie wolle.

Frau Z. berichtete, dass meine Tochter sich die Schülerin A. K. als Vorbild nehme – ein schlechtes Vorbild, wie Frau Z. mir mitteilte. Als ich darauf Frau Z. erklärte, dass seit dem Elterngespräch im letzten Jahr – und der Verweigerung Ihrerseits zu dem von mir erbetenen Gespräch – meine Tochter sich zunehmend negativ verändert, fiel mir Frau Z. ins Wort und warf – ohne jeglichen Sinnzusammenhang – ein:

“… und genau das hat sie mir mitgeteilt, “meiner Mutter ist es egal”.

Einerseits teilte Frau Z. bereits zum Gesprächsbeginn mit, dass meine Tochter uns “gegeneinander ausspielt”, andererseits ließ sie mit jener zitierten Äußerung keinerlei Zweifel daran, dass mir “egal” sei, was meine Tochter macht und wie sie sich entwickelt. Darauf angesprochen, dass sie meiner Tochter “auf den Leim geht”, verneinte sie. Jedoch wiederholte sich Lehrerin Z. wiederholt dahingehend, dass ich mich nicht kümmern würde!

Mehrfach unterstellte mir Frau Z., dass ich eine “Zusammenarbeit” mit der Schule verweigern würde. Obwohl ich gestern zum ersten Mal überhaupt mit Frau Z. sprach, diese mich nicht aussprechen ließ und mir nicht zuhörte.

Und auch Frau Z. verglich im Telefonat meinen Sohn und meine Tochter. Frau Z. beschreibt meinen Sohn wörtlich als “super-vorbildlich”, unterstellte dennoch wiederholt, dass ich meine Tochter nicht erziehen würde! Zu dieser Einschätzung kam Frau Z. bereits innerhalb der ersten beiden Gesprächsminuten. Gefolgt von diversen gegen mich gerichtete, absurde Schuldzuweisungen wie

“Wenn Sie nicht mithelfen, zuhause.”

Eine Unverschämtheit sondergleichen!

Frau Z. behauptet, dass in ihrem Unterricht nur meine Tochter stören würde. Dies ist gelogen. T. V., A. K., P. F. (?) stören ebenfalls – auch bei Frau Z. – den Unterricht. Offenbar hat die Lehrerin vergessen, dass auch mein Sohn in die gleiche Klasse geht, der, wie schon erwähnt, von der gleichen Lehrerin als “super-vorbildlich” beschrieben wurde.

Ich erklärte Frau Z., dass ich sehr wohl zuhause regelmäßig und häufig Gespräche mit meiner Tochter führe. Dies konterte Frau Z. mit der Anschuldigung, ich würde meine Tochter “immer in Schutz” nehmen. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. So habe ich, als meine Tochter letztes Jahr einmalig die Schule schwänzte, die Klassenlehrerin H. ausdrücklich darum gebeten, dass seitens der Schule eine Strafe ausgesprochen wird.

Am 31. Januar 2019 habe ich dem Sportlehrer einen Brief mitgegeben, indem ich auch ihn darum bat, meinen Sohn nicht darauf anzusprechen, wenn meine Tochter im Sportunterricht – nach dem Vorbild von A. K. und L. H. – Leistungen verweigert oder das Sportzeug “vergessen” hat. Meine Bitte: er soll dies bitte künftig mit meiner Tochter selbst besprechen und bei Leistungsverweigerung dementsprechend einen Tadel auszusprechen oder eine Strafarbeit zu verhängen. Denn mein Sohn ist weder verantwortlich für das, was seine Schwester macht, noch ist er ihr Erziehungsberechtigter.

Fakt ist: ich nehme meine Tochter keinesfalls in Schutz, wie Frau Z. es nach dem ersten Gespräch schon in der 6. oder 7. Minute festgestellt haben will. Und ebenfalls ist Fakt, dass meine Tochter nicht erst seit heute durch schlechtes Benehmen in der Fritz-Reuter-Schule auffällt. Warum gab es bisher keine Konsequenzen für sie?

Ende der letzten Woche hat Frau Z. meiner Tochter das Handy abgenommen. Meine Tochter hat sich das Handy anscheinend direkt und eigenmächtig wieder zurückgenommen. Konsequenzen dafür gab es seitens der Schule meines Wissens nach nicht!

Wie Frau Z. folgerichtig feststellte: wenn keine Konsequenzen erfolgen, gewinnt meine Tochter Oberwasser! Doch Konsequenzen, wie von mir erbeten, gab es nicht, als meine Tochter im letzten Jahr den Schultag schwänzte. Und auch nicht, als sie sich eigenmächtig ihr Handy zurückholte.

Und genauso, wie das neue Verhalten meiner Tochter an der Fritz-Reuter-Schule Demmin konsequenzenlos bleibt, unterbleiben scheinbar seit Jahren zeitnahe, adäquate pädagogische Konsequenzen für andere Mitschüler, die auf dem Schulhof rauchen, saufen, sich prügeln, Drogen konsumieren, verticken und Sex auf den Schulklos haben. Stattdessen wird es so gehandhabt, wie an anderen Brennpunktschulen.

Gewiss ist Ihnen der Freitod der Schülerin an der Hausotter-Grundschule im Reinickendorfer Ortsteil Schonholz nicht unbemerkt geblieben. Auch dort schilderten viele Eltern über Jahre hinweg die gleichen Probleme, wie ich Sie Ihnen, der Schulleitung, dem Jugendamt und auch der Kripo benannt habe.

In diesem Zusammenhang empfehle ich Ihnen dieses Video von Carsten Stahl:

Carsten Stahl platzt der Kragen wegen der scheinheiligen Debatte zum Tod der 11jährigen Schülerin, die sich das Leben genommen hat. Das Geschwurbel und die Ausreden gehen ihm mächtig auf den Sack!

Gepostet von Denn sie wissen nicht, was sie tun am Dienstag, 5. Februar 2019

Zutreffender könnten die Worte auch auf die Fritz-Reuter-Schule nicht sein!

Alle Eltern mussten Anfang des Schuljahres 2018/2019 einen Elternbrief wegen Rauchverbot an der Schule unterschreiben. Meine Tochter kam als Nichtraucherin in die Fritz-Reuter-Schule in Demmin – wo sie seit geraumer Zeit bestens mit Zigaretten aus Polen versorgt wird.

Meine Frage an Sie, für die ich um Beantwortung bitte: welche Gegenleistungen müssen meine Tochter und auch andere Mädchen in der Schule dafür erbringen? 

Nach wie vor ist auf dem Schulhof zu beobachten, dass dort geraucht wird.

Mir liegen Chatverläufe zwischen diversen Schülerinnen vor, in denen sich die Mädchen (z. B. F. Sch. aus Dargun) gegenseitig damit profilieren, welches sich wie ritzt und welches Mädchen welche suizidale Absichten hegt. Klassenkameradinnen schicken sich gegenseitig Bilder und Videos über ihre Selbstverletzungen zu. Ist Ritzen inzwischen Schulsport?

Vor einigen Wochen berichtete mir mein Sohn, dass sich A. K. vor der gesamten Schulklasse damit gebrüstet hat, dass sie von der Klassenkameradin, L. H., Schmerztabletten bekommt. Davon habe sie mehrere mit Energydrinks runtergekippt.

Herr Schumacher, mir ist vollends bewusst, dass es für das Lehrpersonal nicht leicht ist, auf alles ein Auge zu haben und immer alles mitzubekommen, was die Schüler machen. Dennoch sind die Zustände an der Fritz-Reuter-Schule unmöglich und ich verbitte es mir künftig, dass Lehrer mir die Schuld für das in die Schuhe zu schieben, was an dieser Schule schon seit Jahren gehörig falsch läuft, unter den Teppich gekehrt wird und was meine Tochter derart verändert hat.

Wohlgemerkt: durch den ungehinderten Einfluss von hochproblematischen Schülern während der Schulzeit und dem Fehlverhalten einiger Lehrer.

Was Schülerinnen wie L. H. und A. K. mit meiner Tochter machen, kommt einer Gehirnwäsche gleich!

Wie Frau Z. es richtig erkannt hat. Meine Tochter nimmt sich derzeit diese Mädchen als Vorbild, schlechte Vorbilder, so Frau Z.. Gleichsam erdreistet diese Lehrerin es sich, trotz ihrem Wissen mich derart unverschämt im Telefonat anzugreifen und zu verleumden. Sie schiebt mir die Schuld für die Entwicklung meiner Tochter an der Schule in die Schuhe und gipfelt mit der Krönung, ich sei, wie meine Tochter es ihr gesagt habe – mir wäre das egal und ich würde mich nicht kümmern!

Nicht nur der Umgang mit problematischen Schülern, sondern auch diese bodenlosen Unverschämtheiten tragen maßgeblich und nachhaltig dazu bei, dass Eltern eben nicht mehr auf ihre Kinder positiv einwirken können und die Kinder infolgedessen von einem guten Weg abkommen.

  • Wie wäre der Schulalltag an der Fritz-Reuter-Schule in Demmin, wenn die bekannten Problemschüler vor einem, zwei oder drei Jahren anders behandelt worden wären und seitens der Schule schneller auf das Einhalten von Regeln und ein soziales Miteinander geachtet worden wäre?
  • Wie wäre es wohl gewesen, wenn Frau H. oder Herr Eichhorst, so wie von mir ausdrücklich erbeten, meiner Tochter für den geschwänzten Schultag eine angemessene Strafe ausgesprochen hätten?
  • Wie wäre es wohl gewesen, wenn es das von mir erbetene Gespräch mit Jugendamt, Schule, Ihnen und meiner Tochter gegeben hätte?
  • Wie wäre es wohl gewesen, wenn Frau Z. sich in der vergangenen Woche direkt nach dem Vorfall mit dem Handy bei mir gemeldet hätte, anstatt meine Tochter in DIESER Situation Oberwasser gewinnen zu lassen?
  • Wie wäre es wohl gewesen, wenn Eichhorst und H. sich, wie von mir erwartet und erbeten, für ihr unsägliches Verhalten, die Verleumdungen und Lügen im Beisein meiner Kinder bei mir entschuldigt hätten?

All diese angesprochenen Punkte zeigen in aller Deutlichkeit auf: Schule und Schulamt sind mir in den Rücken gefallen. Meine Tochter hat von Schülern, schlimmer noch, von Lehrern und Direktor, gelernt, dass man

  • Lügen
  • Beleidigen
  • Verleumden
  • Schule schwänzen
  • schlechtes Benehmen
  • Leistungsverweigerung

konsequenzenlos praktizieren darf. Wenn die Schule, das Schulamt und Klassenkameraden derart respektlos und assozial mit mir umgehen dürfen, wundert es Sie, dass meine Tochter als Folge die Orientierung aus ihrem ehemals glücklichen Leben verliert?

Frau H. sagte, man müsse “an ihrer Persönlichkeit arbeiten”. Wie wäre es, mal an den Persönlichkeiten des Lehrkörpers zu arbeiten, sodass diese einerseits als gutes Vorbild voran gehen und den Laissez-faire Erziehungsstil ablegen würden?

Ja, mir ist bewusst, dass es auch schlechte Eltern gibt. Aber dazu zähle ich nicht! Bis zur Einschulung meiner Kinder an der Fritz-Reuter-Schule habe ich meine Kinder problemlos erzogen und sie nicht mit Lethargie auf eine “Hartz-4-Karriere” vorbereitet, wie man das leider von anderen Familien mit Kindern auf der Fritz-Reuter-Schule feststellen muss.

Um Ihnen ein konkretes Beispiel zu nennen:

Noch vor dem Schulpraktikum habe ich mich mit meiner Tochter um einen Ferienjob gekümmert. Sie wollte unbedingt schon vor dem Schulpraktikum entweder ein außerschulisches Praktikum oder eben einen Ferienjob im Tierheim machen. Denn ihr größter Wunsch ist, bzw. war es, einen Beruf in diesem Bereich zu ergreifen. Sie wollte schon im Alter von 15 Jahren dafür sorgen, dass sie Reputation sammelt.

Ich bin in Vollzeit berufstätig, stehe jeden Tag früh auf und hätte mich wahrlich sehr darüber gefreut, in den Ferien ausschlafen zu können. Stattdessen bin ich mehrere Wochen in den Sommerferien sowie in den Herbstferien und auch während dem Schulpraktikum in aller Früh aufgestanden, um meine Tochter zum ins Tierheim zu fahren und sie nach vier Stunden dort wieder abzuholen. Denn passende Busverbindungen gibt es nicht.

Das Ausführen der Tierheim-Hunde war eine ihrer Aufgaben. Oft stand ich beim Abholen eine halbe oder gar eine ganze Stunde vor dem Tierheim, weil meine Tochter großen Spaß daran hatte, lange und weit mit den Hunden zu gehen. Dadurch sind mir tagtäglich 2-3 Arbeitsstunden verloren gegangen, die ich täglich am späten Abend drangehängt habe.

Von der Leiterin und den Angestellten des Tierheims wurde meine Tochter sehr gelobt.

O-Ton: “Wir haben schon viele Schülerinnen gehabt, die entweder bereits am ersten Tag “krank” waren oder die nach 200 Meter Gassi-Gehen erschöpft waren und umkehrten.

Im Herbst machte meine Tochter im gleichen Tierheim ihr Schulpraktikum, für das sie einen hervorragenden Praktikumsbericht erhielt! Ebenso mein Sohn, der als einer der ersten der Klasse seinen Praktikumsplatz sicher hatte – obwohl wir neu in der Region sind!

Im Sommer letzten Jahres bin ich mit meinen Kindern über Monate hinweg beinahe täglich am Nachmittag bzw. in den Ferien und an den Wochenenden nach Grimmen ins Naturschwimmbad gefahren. Immer, wenn es das Wetter zuließ!

Oft waren wir auch zum Schwimmen in Stralsund, Lubmin und auf Rügen. Wir haben mit dem Auto die Region erkundet, damit sie zur Heimat wird und die Kinder die Umgebung kennenlernen, in der wir uns zu leben entschlossen haben.

Ich beziehe kein Hartz-4 und ich habe mein Arbeitspensum auf die frühen Morgenstunden und die späten Abendstunden verlegt, damit ich meinen Kindern einen schönen Sommer ermöglichen kann. Sogar zum Ostereiersuchen sind wir nach Dargun gefahren.

Wahrscheinlich sind Sie bereits des langen Lesens überdrüssig und denken sich, das alles ist doch eine Selbstverständlichkeit.

Ich gebe Ihnen Recht! Ja, das mache ich als Mutter liebend gern und all das ist – zumindest für mich – nicht der Rede wert. Es erscheint mir aber – angesichts der falschen Tatsachenbehauptungen, absurden Vorwürfe und vermeintlichen “Erkenntnissen”, einzelner Lehrer der Fritz-Reuter-Schule – notwendig, einmal näher auf unser normales Familienleben und mein Engagement für meine Kinder einzugehen.

Ich bitte Sie letztmalig, sich vermittelnd einzusetzen und dafür zu sorgen, dass

  1. ich seitens der Schule ab sofort mit Respekt behandelt werde.
  2. längst fällige Entschuldigungen im Beisein meiner Kinder ausgesprochen werden.
  3. mein Sohn nicht mehr auf meine Tochter betreffende Belange angesprochen wird.
  4. die Schule sich an ihre Pflichten hält.

Die entsprechenden Passagen aus dem Schulgesetz muss ich Ihnen nicht zitieren.

Frau H. hat es auch zu unterlassen, diffamierende Fragen zu stellen. Wie etwa, ob wir zuhause keine Waschmaschine hätten oder ich nicht waschen würde, weil meine Tochter in ihrer derzeitigen Situation keinen gesteigerten Wert auf Körperpflege legt.

Diese permanente Zersetzung meiner Person ist kindeswohlschädigend, da sie sich unmittelbar auf die gute Bindung meiner Tochter zu mir auswirkt. Sie stellt einen Eingriff in die Epigenetik meiner Tochter dar!

Und ebenso wenig hat Frau H. – zumindest meines Wissens nach – kein Medizinstudium absolviert, um meinem pubertierenden Sohn Behandlungsvorschläge bezüglich seiner pubertätsbedingten Hyperhidrose zu unterbreiten.

Leseempfehlung: https://www.sueddeutsche.de/bildung/lehrer-blog-zu-ungepflegten-schuelern-mief-1.1921983

Oder auch hier:

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-302010/ohne-anlass-schweissgebadet/

Ich kann Ihnen versichern, Herr Schumacher: mein Sohn geht täglich duschen und wechselt mehrfach täglich seine Socken.

Um noch einmal auf das heutige Telefonat mit Frau Z. zurückzukommen. Deren Aussage nach ist es nicht die Pflicht der Schule, dafür Sorge zu tragen, dass die Schüler während der Schulzeit nicht rauchen und auch nicht dafür zu sorgen, dass Schüler in der Schule keine Zigaretten und andere Substanzen erhalten. Sehr wohl hat die Schule eine gesteigerte Aufsichtspflicht. Und auch die Pflicht, Eltern bei der Erziehung zu unterstützen.

So, wie es derzeit an der Schule in Demmin läuft, sehe ich nicht nur das Wohl meiner Tochter geschädigt (nicht gefährdet), sondern auch das vieler anderer Kinder. Mir kommen ähnliche Probleme auch von anderen Familien zu Ohren.

Ich gehöre nicht zu jenen Eltern, die sich Schuldzuweisungen bedienen, um von eigenem Unvermögen abzulenken. Was ich Ihnen hier und auch schon im vergangenen Jahr vorgetragen habe, sind Fakten.

Ich gehe davon aus, dass es auch Ihnen eine Herzensangelegenheit ist, dass es nicht auch an der Fritz-Reuter-Schule soweit kommt, wie in Reinickendorf. Sorgen Sie dafür! Soll ich Ihnen den Kontakt zu http://www.camp-stahl.de herstellen? Eine ernst gemeinte und konstruktive Frage!

Zum Abschluss möchte ich noch die Gelegenheit nutzen, zwei positive Erfahrungen mit Lehrern an der Fritz-Reuter-Schule zu berichten.

1.Nachdem ich dem Sportlehrer meinen Brief zukommen ließ, hat er es verstanden und setzt mein Anliegen um, sich direkt an meine Tochter, nicht an meinen Sohn zu wenden.

2.Meine Tochter bekam vom Mathelehrer eine Strafarbeit. Sie konnte Lernsätze nicht und musste diese 5 x abschreiben. Das hat sie nicht getan. Dann hat der Lehrer die Strafe auf 30 x Abschreiben erhöht und angekündigt, dass sie eine Stunde nachsitzen müsse. Meine Tochter hat ihm gesagt, dass ich “das nicht erlauben” würde. Herr W. ließ sich gar nicht erst auf eine Diskussion mit ihr ein. Meine Tochter hat sich dann doch dazu entschieden, die Strafarbeit zu erledigen.

– Ende –

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